Die Geschichte von COIN OF HELP

In der Zeit, als ich in Südafrika lebte, begegnete ich eine unbeschreibliche Armut und zugleich einen unglaublichen Reichtum. 

Dieser eklatante Unterschied zwischen Arm und Reich sorgt vor allem in den Großstädten für soziale Spannungen und hohe Kriminalitätsraten. Die reiche Bevölkerung lebt hinter Stacheldraht und hohen Mauern und die Ärmsten in den Townships, unter teilweise Menschen unwürdigen Beding-ungen.

Sicherlich ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland (noch) nicht so groß wie in Südafrika, dennoch wird sie auch bei uns immer grösser und wir müssen erkennen, dass der Sozialstaat in seiner jetzigen Form diese ungleichen sozialen Verhältnisse nicht mehr bewältigen kann und wird. Es muss ein neues gesellschaftliches Bewusstsein entstehen, damit wir für uns und unsere sozial benachteiligten Mitmenschen eine bessere Zukunft gestalten und für diese Menschen bessere Lebensbedingungen und Perspektiven schaffen. Jeder Einzelne ist dazu aufgefordert und kann selbst dazu beitragen. Jede Aktion, jede Spende, und ist sie noch so klein, ist immer noch besser, als den gesellschaftlichen "Status quo" teilnahmslos zu akzeptieren und nichts daran zu verändern.

Die Geschichte von COIN OF HELP ist auch meine ganz persönliche Geschichte. Mein Bruder ist an den Folgen seiner Alkoholsucht und als Obdachloser gestorben.

Wie schnell man in eine Abwärtsspirale und an den Rand der Gesellschaft kommen kann, habe ich bei ihm auf tragische Weise miterlebt.

Es ist ein Irrglauben, dass es nur den Menschen passiert, die labil sind und es jeder selbst in der Hand hat, nicht in eine solche Lebenssituation zu kommen. Vieles im Leben kommt oftmals so unerwartet und mit einer solchen Wucht, dass Menschen daran scheitern können. Die Gründe sind so vielfältig, wie die Menschen mit ihren Schicksalen. Der Verlust der Arbeit, finanzielle Probleme, das Auseinanderbrechen der Familie, psychische oder physische Erkrankungen, Sucht oder eine persönliche Krise können jeden von uns treffen und in eine solche Abwärtsspirale führen.

Viele Menschen können sich aber auch schlichtweg die Großstädte nicht mehr leisten. Fast jeder fünfte lebt unter oder am Rande der Armutsgrenze - es sind vor allem die horrenden Wohnungs-mieten, die viele nicht mehr bezahlen können. Sie führen viele Menschen, die in schlecht bezahlten Jobs arbeiten oder von einer kleine Rente leben müssen, in die Armut.
Die Folge davon: Wohnungslosigkeit und die damit verbundene Perspektiv-und Hoffnungslosigkeit.

Leider sind auch immer mehr Kinder und Jugendliche davon betroffen. Kinder, die in Armut geboren werden und damit aufwachsen, haben in unserer Gesellschaft nicht die gleichen Chancen und leiden am stärksten unter dieser sozialen Ausgrenzung.

Aus diesen Gründen habe ich im Jahr 2014 die gemeinnützige modscho GmbH ins Leben gerufen, um selbst zu handeln und Menschen zu helfen, denen es schlechter geht und die dringend unserer Unterstützung bedürfen.

Manuel Bittner
IHR ANSPRECHPARTNER:
Manuel Bittner
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