"Es gibt eine bedeutsame Verbindung zwischen dem Glück und der Toleranz, in dem Sinne, daß weniger Vorurteil umso mehr Glück bedeutet. Je größer soziales Engagement und wohltätiger Einsatz sind, desto größer ist das Glück der Bürger."

Zitat von Matthieu Ricard

Warum helfen wir?

In Deutschland, vor allem in den Ballungsräumen, steigt die Anzahl der Menschen, die sich keinen Wohnraum mehr leisten können und unverschuldet auf der Straße leben.
Aktuell geht man von einer Zahl von 284.000 Menschen aus. Bis zum Jahr 2016 werden circa 380.000 Menschen wohn- ungslos sein.

Für die steigende Zahl ist der knappe Wohnungsmarkt und die hohen Mietpreise in Ballungsräumen verantwortlich. Und es wird auch zukünftig kein ausreichendes Angebot an preiswerten Wohnungen mehr geben.

Betroffen sind vor allem Alleinstehende und alleinerziehende Mütter mit Kindern, die auf Sozialhilfe angewiesen sind und in Mutter-Kind-Heimen untergebracht sind. Meistens sind die Aufenthalte in diesen Einrichtungen befristet. Ohne festen Wohnsitz erhalten die Kinder keinen Krippen-, die Mütter keinen Arbeitsplatz und stürzen zwangsläufig in die Obdachlosigkeit.

Die Wohnungslosigkeit ist mittlerweile auch ein riesiges Problem bei Jugendlichen.
Manche wandern als "Schlafnomaden" von einem Freund zum nächsten oder tauchen zunehmend in Obdachlosen-Einrichtungen auf, weil sie vor allem in Städten keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden.

Laut UNICEF leben in Deutschland bereits über 2 Millionen Kinder in Armut. Allein in Bayern sind über 40.000 Kinder und Jugendliche ohne feste Bleibe. In München leben mehr als 20.000 unter 14-Jährige in Hartz-IV-Haushalten. In Berlin lebt jedes dritte Kind in Armut, in München etwa jedes neunte.

Die Betroffenen leiden unter erheblichen Einschränkungen: Etwa ein Viertel der Kinder verbringt seine gesamte Kindheit in Armut. Anders als in Berlin erleben die Kinder in München noch stärkere Ausgrenzungen, weil sie nicht mit dem "Lifestyle" sozial besser gestellter Kinder mithalten können.

Sie leben, wenn Sie denn eine Wohnung haben, mit ihren Familien auf engstem Raum, schaffen es seltener auf weiterführende Schulen, brechen häufiger ihre Ausbildung ab und haben dann weniger Chancen auf einen Beruf, der die Existenz sichert.

Für ein reiches Land wie Deutschland eine nicht hinnehmbare Situation. Allzu oft verweisen wir auf die Verantwortung des Staates und glauben, dass sich der Staat um die gesellschaftlichen Belange kümmern soll. Der Ruf nach dem Staat reicht aber, wie wir wissen, nicht mehr aus und gerade deswegen ist es um so wichtiger geworden, mit privaten Initiativen das soziale und gesellschaftliche Engagement der Bevölkerung, gerade auch bei den jüngeren Menschen, zu sensibilisieren und zu fördern.

Uns sollte es ein dringendes Anliegen sein, soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und damit einen wesentlichen Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten. Das ist die Aufgabe einer funktionierenden Zivilgesellschaft.

Manuel Bittner
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